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Über mich


Mein bisheriger Lebensweg in der Medizin …
Nach dem Medizinstudium an der Medizinischen Universität zu Lübeck und der Justus-Liebig-Universität Gießen absolvierte ich das 3. Staatsexamen und nahm die Tätigkeit als Arzt im Praktikum an der Klinik für Unfallchirurgie am Klinikum Wetzlar auf. Im Jahre 2000 erfolgte die Approbation zum Arzt und 2002 die Promotion zum Doktor der Medizin (Dr. med.). Zwischen 2000 und 2019 übte ich Tätigkeiten als Mediziner in verschiedenen Medizintechnik-Unternehmen im Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie aus sowie als Prüfarzt in der Pharmazeutischen Industrie.

2006 erhielt ich die Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin / Chirotherapie und 2007 die Zusatzbezeichnung Sportmedizin.

Wegen einer chronischen Erkrankung kam ich durch Zufall mit Shaolin Qi Gong in Berührung und bemerkte, dass mir die Chinesische Medizin half, wo ich mit der Schulmedizin nicht mehr weiterkam. Heute bin ich weitgehend beschwerde- und schmerzfrei.

Aufgrund dieser Erfahrung entschloss ich mich, eine Qi Gong-Lehrer-Ausbildung bei Meister Shi Xinggui, Shaolin-Mönch der 32. Generation, zu absolvieren.

Seit 2019 bin ich selbständig und biete zum einen eine ärztlich beratende Tätigkeit in den Bereichen Traumatologie, Orthopädie und Chinesischer Medizin an sowie Verhaltensberatung und Entspannungstraining für Menschen mit Burnout-Symptomatik und stressbedingter Depression.

… und im privaten Bereich mit Hunden …
1981 zog ein Welpe bei uns ein. Ihm folgten ausschließlich Hunde aus dem Tierheim, die zwar körperlich gesund, aber aufgrund ihrer, meist schlechten, Erfahrungen Verhaltensauffälligkeiten zeigten. Die Erkenntnis, wie gut sich Hunde, obwohl von Menschen misshandelt und aus schlechter Haltung, entwickeln und wieder Vertrauen zu Menschen fassen können, führte mich in den Jahren 2003 und 2004 mehrere Male für eine Tierschutzorganisation nach Ungarn, um an Überführungsfahrten von Tierschutzhunden nach Deutschland teilzunehmen. Tötungsstationen und der rücksichtslose Umgang mit Tieren hinterließen bei mir einen nachhaltigen Eindruck. Seit 2013 führen wir einen Mehrhundehaushalt, derzeit mit drei Hunden aus dem Tierschutz, seit 2015 ergänzt durch eine Katze aus einer Notvermittlung.

Da ich im Laufe der Zeit viele Hundeschulen kennengelernt habe, die mit Methoden arbeiten, die vor allem bei Tierschutzhunden kontraproduktiv sind, habe ich mich 2017 dazu entschlossen, berufsbegleitend den Zertifikatslehrgang „Hundeerzieher/in und Verhaltensberater/in (IHK)“ an der IHK Potsdam zu belegen. Hier habe ich gelernt, dass es durch die Anwendung der Lerntheorie und dem Schaffen einer positiven Lernumgebung möglich ist, eine optimale Atmosphäre zu gestalten, um eine effektive Schulung durchzuführen, die sich jeweils nach den Fertigkeiten des Hund-Halter-Teams richtet. Ebenso konnte ich in dieser Zeit meine Fähigkeiten, das Ausdrucksverhalten der Hunde zu „lesen“, verbessern.

Als Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK) leite ich seit 2020 als Mitglied im „Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e. V. (BHV)“ eine Mobile Hundeschule in Wetzlar. Die Erlaubnis nach § 11 Absatz 1 Satz 1 Nr. 8 f) Tierschutzgesetz liegt vor. Den Schwerpunkt meiner Tätigkeit habe ich auf den Umgang mit Problemhunden und Hunden aus dem (Auslands-) Tierschutz, die Umweltunsicherheit und Angstverhalten zeigen, gelegt. Bis Herbst 2021 erfolgt ein zusätzlicher Lehrgang für die Zusatzqualifikation als „Entspannungstrainer BHV“.

… bestimmen meine Motivation für die Zukunft:
Ich stelle mir immer die Frage: „Wie kann ich mein Leben (und/oder das meines Hundes) besser machen?“ Denn selbst wenn wir es endlich einmal geschafft haben, dass unser Leben perfekt ist, dann kommt meist unerwartet irgendetwas oder irgendjemand Neues und bringt alles wieder durcheinander.

Die Antwort, die ich für mich gefunden habe, lautet: Rücksicht, Einsicht und Achtsamkeit gegenüber anderen und sich selbst führen zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Dies ist das Fundament für ein glückliches Leben und Gesundheit – sowohl bei den Menschen als auch bei den Tieren.

Mein Antrieb für diese beiden Tätigkeiten, sowohl in dem Gesundheitsbereich als auch in dem Hundetraining, ist, meinen Mitmenschen zu helfen, effizient die Aufgaben und Probleme zu lösen, vor die uns das Leben immer wieder stellt.

Logo Dr. Georg Forster


Ich verbleibe herzlichst, ihr

Dr. med. Georg Forster


阿弥陀佛
A mi tuo fo